Mein Weg oder wie ich Vegetarier wurde!

Sorry, mir ist hier bei einer Änderung das komplette Layout durcheinander geraten. Brauch nur etwas Zeit es wieder zu ändern. 27.01.2010

 

 

Wie fange ich an „meinen Weg“ nachvollziehbar zu beschreiben?

 

Vielleicht mit einem Auszug aus Peter Singers Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere.

 

Für die meisten Menschen, und insbesondere für diejenigen, die in Städten oder deren Umfeld leben, ist die unmittelbarste Begegnung mit nichtmenschlichen Tieren eine Mahlzeit: wir essen sie. Diese einfache Tatsache ist der Schlüssel zu unserer Einstellung gegenüber anderen Tieren, und auch der Schlüssel dazu, was jeder und jede einzelne von uns tun kann, um diese Einstellung zu verändern. Die Benutzung und der Missbrauch von Tieren im Zusammenhang mit der Nahrungserzeugung übersteigen rein nach der Zahl der betroffenen Tiere bei wei­tem jede andere Art von Misshandlung. Mehr als 100 Millionen Kühe, Schweine und Schafe werden allein in den Vereinigten Staaten jährlich aufgezogen und geschlachtet, und bei Geflügel erreicht die Zahl die unglaubliche Höhe von fünf Milliarden. (Das bedeutet, dass ungefähr achttausend Vögel — zum größten Teil Hühner — in der Zeit geschlachtet sein werden, die Sie brau­chen, um diese Seite zu lesen). Bei Tisch, im Supermarkt oder in der Metzgerei in unserer Nachbarschaft kommen wir direkt in Berührung mit der umfassendsten Ausbeutung anderer Spe­zies, die es jemals gegeben hat. Im Allgemeinen ignorieren wir den Missbrauch der lebenden Kreaturen, der sich hinter der Nahrung, die wir essen, verbirgt. Der Kauf von Nahrungsmitteln in einem Geschäft oder Restau­rant ist der Höhepunkt eines langen Prozesses, der abgesehen vom Endprodukt taktvoll vor unseren Augen abgeschirmt wird. Fleisch und Geflügel kaufen wir fein säuberlich in Plastikfolie eingepackt. Es blutet kaum. Es gibt keinen Grund, diese Packung mit einem lebenden, atmenden, herumlaufenden leiden­den Tier in Verbindung zu bringen. Peter Singer 1996

 

In diesem „Konsum-Delirium“ befand auch ich mich noch vor nicht allzu langer Zeit. Zwar habe ich vor ca. drei Jahren angefangen, immer weniger Fleisch zu essen aber nicht aus Liebe oder Achtung vor dem nichtmenschlichen Tier sondern aus dem ganz banalen Grund: meine damalige Freundin war Vegetarierin.

Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass mir Fleisch immer weniger fehlt und da ich ein Mensch bin der sich mit allem beschäftigt was mich interessiert, habe ich angefangen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

 

Ich begann Bücher über das Thema zu lesen u.a.

Noahs Erbe von Richard D. Precht

Leichenschmaus von Helmut F. Kaplan

Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere. von Peter Singer

 

Diese Bücher und weitere Recherche im Internet, im Besonderen auf http://www.peta.de haben mich zum einen schockiert und zum anderen tief bewegt. Sie haben mein Bild, meine Sichtweise und vor allem meine Überzeugung, wie wir mit nichtmenschlichen Tieren umgehen sollten, von Grund auf verändert. Ich will hier gar nicht von den Abermillionen Tieren und deren Kinder reden, die täglich für unser triviales Vergnügen, ihr Fleisch zu essen, leiden müssen und getötet werden, was das für die Zerstörung unsere Umwelt und den Hunger in der Welt bedeutet. Nicht davon, welches Leiden wir verursachen, nur weil wir Milch trinken und Eier essen wollen. Auch nicht von den Milliarden gefolterten und getöteten Tieren in Versuchslaboren, Pelztierfarmen, Vergnügungseinrichtungen usw. Die Zahl der täglich leidenden und getöteten Tiere ist von einem solchen astronomischen Ausmaß, dass sie jede Vorstellungskraft übersteigt. Es ist die größte Massenvernichtung die es jemals in der Welt gegeben hat. Im Sexismus war es das andere Geschlecht, im Rassismus die andere Rasse, im Speziesismus ist es die andere Spezies der wir das Recht entziehen, auf Gleichheit, Freiheit und Unversehrtheit. Das Muster ist in jedem Fall das Gleiche. Wir müssen umdenken, nicht mehr die Frage ist entscheidend: können sie denken, können sie fühlen, sondern… können sie LEIDEN! Wir geben vor, Tiere zu lieben, schaffen uns Hunde, Katzen, Pferde usw. an und am Sonntag gibt es Spanferkel! Würdet ihr euren Hund, eure Katze, euer Pferd schlachten und sie essen? Nein…warum nicht? Wo ist der Unterschied? Seht Euch das Video „Meet your Meat“ auf meiner Seite an und wenn es Euch berührt, beschäftigt Euch mit dem Thema, setzt euch damit auseinander und vielleicht wird es auch eure Einstellung zu nichtmenschlichen Tieren verändern. Ich habe für mich entschieden: Ich will nicht, dass auch nur noch ein Tier meinetwegen Leiden muss oder getötet wird. Viele werden sagen „aber gestern hast du doch noch“ Ja, gestern habe ich noch… aber heute nicht mehr! ...Fortsetzung folgt...